Das Betriebsrentenstärkungsgesetz

Zum 01.01.2018 ist das sogenannte Betriebsrentenstärkungsgesetz (kurz BRSG) in Kraft getreten.

Ziel des BRSG ist es, die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung, insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, kurz KMU sowie bei Arbeitnehmern mit geringeren Einkommen, zu stärken. Dazu hat der Gesetzgeber ein Paket an Maßnahmen beschlossen. Insgesamt kann das BRSG in die folgenden „Bausteine“ unterteilt werden:

  • Vereinbarung nur auf Ebene der Tarifvertragsparteien
  • Echte, reine Beitragszusage
  • Verpflichtender Arbeitgeberzuschuss in Höhe von 15%
  • Zielrenten
  • Kapitalanlagevorschriften analog Pensionsfonds

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  • Automatische Teilnahme an der Entgeltumwandlung
  • Auch für bestehende Arbeitsverhältnisse
  • Arbeitnehmer muss aktiv dagegen "optieren", wenn er keine Entgeltumwandlung wünscht

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  • Steuerfreie Einzahlung bis 8% der BBG
  • Ausbau der Vervielfältiger-Regel bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses
  • steuerfreie Einzahlung (Nachzahlung) für maximal 10 Jahre, in denen das erste Dienstverhältnis ruhte (z.B. wegen Kindererziehung oder Entsendung ins Ausland)
  • Erhöhung der Riester-Förderung
  • Wegfall der Sozialversicherungs-Beitragspflicht für Renten aus der Riester-Direktversicherung

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  • Keine Anrechnung auf Grundsicherung für bAV-Leistungen bis 100 EUR monatlich
  • 30% Zulage für den Arbeitgeber auf Arbeitgeber-Beiträge zugunsten von Geringverdienern

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  • Bis zu 15% Arbeitgeber-Zuschuss spätestens ab 01.01.2022 für alle bestehenden Entgeltumwandlungssysteme
  • 15%-Zuschuss, "soweit" der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge einspart

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